­čĺŁKinder und Tiere­čĺŁ

Nichts kann einem so viel Halt geben, so sehr ein Freund sein und ganz ohne Worte die Seele berühren, wie ein Tier dem man mit Respekt und Liebe begegnet. 

Viele haben Bedenken wenn es um Kinder und Tiere geht - und natürlich ist es immer Erziehungs- aber auch Empathiesache. Aber in unseren Augen gibt es nichts Wertvolleres als seine Kinder von Anbeginn mit Tieren leben und erleben, aufwachsen und lernen zu lassen. 

Egal ob Heimtier oder Begegnungen in freier Natur - nichts ist wichtiger als ein respektvolles und einfühlsames Miteinander zwischen Mensch und Tier. 

Mit Respekt begegnen

Im Umgang mit Tieren sollte eines als aller Erstes gelehrt werden: Respekt! KEIN Tier ist unser Sklave, Spielzeug oder Kuscheltier! 
Bitte zeigt euren Kindern, dass ein Tier niemals zu irgend etwas gezwungen werden sollte. Denn nur wenn man sich auf Augenh├Âhe begegnet ist ein liebevolles und respektvolles Miteinander gegeben.┬á
Kaninchen beispielsweise sind Fluchttiere. Sie m├Âgen es gar nicht hochgenommen und zwangsgestreichelt zu werden. Aber l├Ąsst man ihnen den n├Âtigen Freiraum und begegnet ihnen ruhig und bedacht, dann kann man ihnen sehr nahe sein.┬á

Vorsichtige Umgangsweise

Wenn man sehr emphatische Kinder hat muss man gar nicht erst auf eine vorsichtige Umgangsweise mit den Tieren hinweisen. Aber auch generell ist es ganz normal, dass Kinder manchmal recht ungeschickt oder fl├╝chtig sind - wenn man mit gen├╝gend Geduld die Umgangsweise erkl├Ąrt und zeigt, dann dankt es einem das Tier und die Bindung wird umso tiefer.┬á

Miteinander leben

Wenn man gemeinsam mit Tieren aufw├Ąchst, dann lernt man von Ihnen und sie von einem.┬á
Es ist das t├Ągliche Miteinander das einen pr├Ągt. Je enger die Bindung, je besser die Erziehung und der Respekt, desto harmonischer wird das Miteinander.┬á
Und nichts ist Sch├Âner als ein gemeinsames harmonisch-gl├╝ckliches Leben, das man jeden Tag genie├čen kann.┬á
Und einen tierischen Freund an seiner Seite zu haben... 

Verantwortung ├╝bernehmen

Je fr├╝her man die Kinder Verantwortung ├╝bernehmen l├Ąsst, desto eher lernen und sp├╝ren sie, welche M├Âglichkeiten sie haben und was f├╝r F├Ąhigkeiten.┬á
Je mehr sie ├╝bernehmen d├╝rfen (es sollte nie zur "Pflicht" werden, eher zum Wunsch), desto verantwortungsbewusster werden sie. Und es ist so sch├Ân zu sehen, wie ein Kind an seiner Verantwortung w├Ąchst.┬á
Bei Lebewesen ist es jedoch immer wichtig das Tier dem Alter des Kindes und den Bedürfnissen des Tieres auszusuchen. Nur dann haben beide Seiten Freude daran. 
Es ist sch├Ân und hilfreich wenn Kinder sp├╝ren "ich traue dir etwas zu und ich vertraue dir etwas an".┬á
Wir versuchen unsere Kinder in die Erziehung, Pflege und den Umgang mit den Tieren jederzeit mit einzubeziehen. Hier setzt Samantha ihre Igel (sie hat zwei für die sie verantwortlich ist - natürlich haben wir ein Auge darauf) alleine in den Auslauf. 
Dean freut sich, dass er oft schon ganz alleine die Hunde führen darf. 
Dean schaut stolz auf seine Haustiere. Er liebt Schnecken und darf hier seine eigenen kleinen Schnecken versorgen und aufwachsen sehen. 

­čĺöAbschied nehmen­čĺö

Tiere begleiten uns nur einen gewissen Abschnitt in unserem Leben. Umso wichtiger ist es die Kinder auch im Todesfall mit einzubeziehen. 

Der Tod eines geliebten Tieres ist ein sehr einschneidendes und trauriges Ereignis das mit vielen Emotionen verbunden ist. Umso notwendiger sollte es sein die Kinder ehrlich und offen zu begleiten. 
Nur so k├Ânnen sie lernen in angemessener Weise mit dem Tode und dem Trauerprozess umzugehen und den Tod als elementaren Bestandteil unseres Lebens anzunehmen.┬á

Kinder haben ein feines Gesp├╝r f├╝r ihre Umwelt und merken durchaus wenn auch das Leben des geliebten Tieres sich dem Ende neigt. Man sollte sie dies stets leben und erleben lassen und ihre eigene Form entwickeln lassen um damit umzugehen.

Abschied nehmen, begleiten und begreifen dürfen und sich gegenseitig Halt geben - Trauer kann auch gesund sein und erlebt werden. 
... ich begreife, dass du nicht mehr bist... 
Sich Zeit zu nehmen und zu lassen für den Abschied ist wichtig und hilft durch den Trauerprozess. 

Die Kinder nicht auszuschlie├čen, sondern aktiv mit einzubeziehen ist genau der richtige Weg┬á- An Dinge wie "das Kaninchen ist auf einen gro├čen Bauernhof gezogen" glauben wir nicht. Wir m├Âchten ehrlich mit dem Tod und dem┬áAbschied umgehen und den Kindern Platz f├╝r Gef├╝hle und Gedanken lassen.┬á

Lebewohl ­čîł Einen Ort zu schaffen wo Kinder trauern k├Ânnen oder Rituale einzuf├╝hren tut gut und ist hilfreich.
So entstehen emotional starke Kinder die ihre Trauer zulassen und ├╝berwinden k├Ânnen.┬á