Phänomen "Einfrieren"

"einfrieren"

Immer öfter beobachten Igelhalter das Phänomen des sogenannten "Einfrierens" beim afrik. Weißbauchigel. Hierbei scheint es nicht temperaturabhänging, denn auch bei stabilen Haltungsparametern "frieren" die Tiere ein. Hauptsächlich geschieht dies um die Herbst- und Winterzeit, weshalb vermutet wird, dass der veränderte Luftdruck eine Rolle spielen könnte.


Symptome

"Eingefrorene" Tiere liegen meist eingerollt und starr herum. Sie weisen verminderte Bewegungen auf, sind schwer erweckbar, reagieren kaum bis verzögert und haben meist einen kalten Bauch und kalte Pfoten.

Die geschieht meist bei kühlen Außentemperaturen aber gleichbleibend warmen Innentemperaturen in der Herbst- und Winterzeit.

schnelle Hilfe

Betroffene Tiere sollten

schnellstmöglich auf eine wärmende Unterlage verbracht werden.

Hierfür empfiehlt sich eine Wärmflaschen, Snuggle-safe  oder ein anderes wärmendes Element (Heizdecke o.ä. - Achtung, das Tier dort nicht unbeaufsichtigt lassen).

Wärmelampe aktivieren und Fressen/Trinken bereitstellen.

Vorbeugung

Leider läst sich weder erkennen welche Tiere anfällig für das Einfrieren sind, noch lässt es sich in irgendeiner Form vorbeugen.

Wenn ein Ibestimmter gel häufiger einfriert, so sollte er gut beobachtet werden und eine gesonderte Wärmequelle erhalten. Generell empfiehlt es sich immer einen Snuggle-Safe im Haus zu haben.